Unsere Klettergärten damals - Freiluftseele

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Unsere Klettergärten damals
Viele Jahre bevor es Kletterhallen gab, begnügten wir uns mit den Felsen vor der Haustüre. Steinbrüche, aber auch naturbelassene Felsgebilde, die einst durch geologische Dynamik entstanden waren, bildeten die idealen Stätten für das Spiel mit der Schwerkraft.

Anders als heute standen bis in die 1970er-Jahre hinein nicht die absoluten Schwierigkeiten unter sportlichen Gesichtspunkten im Vordergrund, vielmehr ging es um optimale Vorbereitung für Touren im Hochgebirge. Wir übten Abseilen, bauten Standplätze, trainierten das Überschlagsklettern und machten trotz der geringen Wandhöhen reichlich Klettermeter, indem wir Route um Route mehrmals abspulten. Fixe Sicherungspunkte gab es noch nicht, allenfalls ein paar durchgerostete Haken von den ganz Altvorderen. Wir schlugen unsere Haken selbst und nahmen diese selbstverständlich wieder mit.

In vielen der damals so wunderschönen, ja idyllischen Klettergärten ist das Klettern heute nicht mehr erlaubt. Was bleibt, ist die Erinnerung, dass unser Weg zum Gipfelstürmer über diese Felsen führte!
Spannende Geschichten berühmter Bergsteiger über ihre Lieblingsberge

Klappentext:
Was macht einen Berg unvergesslich? In Gipfelstürmer erzählen berühmte Alpinisten von ihren Lieblingsbergen – von ikonischen Gipfeln bis zu versteckten Juwelen. Persönliche Erlebnisse, packende Anekdoten und beeindruckende Leistungen machen dieses Buch zu einer Hommage an die Faszination der Berge. Mit O-Tönen, Hintergrundinfos und Tourenfakten – für alle, die selbst aufbrechen oder einfach träumen möchten.
ISBN: 978-3-946862-14-7
Preis: 24,95 Euro
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